Samstag, 2. August 2014

Rumpelstilzchen im Rausch des Goldes, 1. August 2014, Bühne Park Schönfeld

Rumpelstilzchen: Inga Jamry
Müllers Tochter Marie: Christina van Leyen
Mister Dawson: Claudius Freyer
Frederik Dawson: Benjamin Hauschild
Der Müller: Steffen Laube
Hank, Geldeintreiber: Daniele Nonnis
Rumpelstilzchen Inga Jamry Müllers Tochter, Marie Christina van Leyen Mister Dawson Claudius Freyer Frederik Dawson Benjamin Hauschild Der Müller Steffen Laube Hank; Geldeintreiber Daniele Nonnis

Dienstag, 29. Juli 2014

Kiss me, Kate, 26. Juli 2014, Bad Hersfelder Festspiele

Foto: Hersfelder Zeitung


Cast:

Fred Graham/Petruchio: Thomas Borchert
Lilli Vanessi/Kate: Katharine Mehrling
Bill Calhoun/Lucentio: Sascha Luder
Lois Lane/Biance: Marie-Anjes Lumpp
Harry Trevor/Baptista: Karl Heinz Herber
Hattie: Gina Marie Hudson
Paul: Eric Lee Johnson
Harrison Howell: Hans-Christian Seeger
1. Mann: Thomas Schumann
2. Mann: Max Gertsch
Gremo: Tom Schimon
Hortensio: Florian Soyka
Ralph: Dominik Büttner
Ensemble: Meimouna Coffi, Alexandra Farkic, Joana Henrique, Erdmunthe Kriener, Nicky Milford, Samantha Turton, Marion Zollinger, Fredrik Anderson, Luke Glacomin, Christian Louis-James Hutter, Stefan Preuth, Frank Wöhrmann

Sonntag, 13. Juli 2014

West Side Story, 12. Juli 2014, Burgplatz Open Air Braunschweig




And Action.


THE JETS:
Tony: Arthur Shen

Riff: Christof Maria Kaiser
Action: Markus Schneider
A-rab: Sascha Stead
Baby John: Campell Watt
Snowboy: Julian Culemann
Diesel: Kristian Lucas
Graziella: Ursula A. Baumgartner
Velma: Milda Tubeleyte
Minnie: Christina Miller
Pauline: Lisa Greiner
Anybodys: Peggy Pollow

THE SHARKS:
Bernardo: Adrian Becker
Maria: Moran Abouloff
Anita: Sigalit Feig
Chino: Philipp Georgopoulus
Pepe: David Eisinger
Luis: Manuel Dengler
Juano: Juriaan Bles
Rosalia: Tertia Botha
Consuelo: Tina Ajala
Francisca: Nina Bauus
Margarita: Nadine Aßmann
Juanita: Tabea Grün

DIE ERWACHSENEN:
Krupke: Claus Theo Gärtner

Doc: Stefan Ostertag

Singin' in the rain, 31. Mai 2014, Theater Nordhausen

Don Lockwood: Gaines Hall
Lina Lamont: Katharina Boschmann
Cosmo Brown: Andreas Langsch
Kathy Selden: Femke Soetenga
Tenor: Marvin Scott
R. F. Simpson: Thomas Kohl
Roscoe Dexter/Sprecherzieher/Mann im Tonfilm: Matthias Mitteldorf
Dora Bailey/Miss Dinsmore: Uta Haase
Sid Phillips/Tontechniker/Schurke im Tonfilm: Michael Beck
Zelda Zanders/Hofdame: Katharina Blum
Regiearbeiter/Arbeiter/Partygast: David Roßteutscher
Regiearbeiter/Arbeiter/Regieassistent: David Johnson
Regieassistent: Auke Swen
Rod: Jens Bauer
Mädchen/Maskenbildnerin: Soo Kyung Lee
Sam/Butler: Dimitar Radev
Gardobieren: Susanne Stephan, Anna Baranskowa
Olga Mara: Monica Becar
Der junge Don: Hugo Zeplichal
Der junge Cosmo: Fabius Tietje

Kiss me, Kate, 17. Juni 2014 (Vorpremiere), Bad Hersfelder Festspiele

Jaaaa... ähm... das ist schon ein bisschen her und ich hab bisher nichts dazu gebloggt. Asche auf mein Haupt und so. Ich bin aber hoffentlich entschuldigt, weil: Laptop kaputt und bloggen via Handy kein Spaß ist.
Ich hab aber in zwei Wochen nochmal ein Heimspiel und dann... versprochen.

Bis dahin erstmal die Cast mit einem ziemlich großartigen Thomas Borchert und einer noch großartigeren Katharine Mehrling.



Fred Graham/Petruchio: Thomas Borchert
Lilli Vanessi/Kate:Katharine Mehrling
Bill Calhoun/Lucentio: Sascha Luder
Lois Lane/Biance: Marie-Anjes Lumpp
Harry Trevor/Baptista: Karl Heinz Herber
Hattie: Gina Marie Hudson
Paul: Eric Lee Johnson
Harrison Howell: Hans-Christian Seeger
1. Mann: Thomas Schumann
2. Mann: Max Gertsch
Gremo: Tom Schimon
Hortensio: Florian Soyka
Ralph: Dominik Büttner
Ensemble:
Meimouna Coffi
Alexandra Farkic
Joana Henrique
Erdmunthe Kriener
Nicky Milford
Samantha Turton
Marion Zollinger
Fredrik Anderson
Luke Glacomin
Christian Louis-James Hutter
Stefan Preuth
Frank Wöhrmann

Montag, 24. Februar 2014

RENT, 22. Februar 2014, Grünspan Hamburg

Ich überlege gerade, was ich zu einem Musical sagen soll, dessen Kernaussage bis in alle Ewigkeit auf mein Handgelenk tätowiert ist. Erwartet da irgendwer Objektivität? Hoffentlich nicht! Man lässt sich sowas ja nicht aus einer Laune heraus stechen. RENT ist einfach meins. 



Dazu kommt, dass das Grünspan einfach einer der großartigsten Locations ist, die Deutschland zu bieten hat. Dieser abgefuckte Charme, die abgewetzten Ledersofas, die Backsteinwände, der bröckelnde Putz, der vermeintlich verblichene Glanz früherer Zeiten... Ich weiß, dass all das kein Zufall ist, aber ich fühle mich in Clubs wie diesem sofort zu Hause. Und um ehrlich zu sein, können mir da auch alle Theater dieser Welt gestohlen bleiben.
RENT wollte ich genau HIER sehen und während der Vorstellung Mädchen-Bier trinken.




Bis dato kannte ich RENT nur von den beiden DVDs und auch nur auf englisch. Ich kann jeden Satz mitsprechen, jeden Song mitsingen und ich habe mich beharrlich geweigert, mir die deutsche Übersetzung anzuhören, weil die gegen das Original nur verlieren kann. Ich wusste also nicht, was mich erwartet.

Ich gebe auch gern zu, dass ich eine Weile gebraucht habe, um mich von den Darstellern der DVDs zu verabschieden und mich auf die einzulassen, die auf der Bühne standen. Vielleicht war das am Ende aber das große Plus dieser Inszenierung: Dass Maureen mit ihren kurzen, blonden Haaren nichts mit Idina Menzel zu tun hatte und Mimi mit den roten Locken kein bisschen an Rosario Dawson erinnerte. Sie waren alle unglaublich gut in ihren Rollen, weil sich niemand an dem orientiert hat, was man kennt, sondern sich die jeweilige Figur zu eigen gemacht haben.

RENT erwischt mich IMMER. Ich liebe die Musik, die Geschichte und jede einzelne Figur. Es endlich live gesehen zu haben, gibt dem allerdings nochmal völlig andere Dimensionen.


tbc.



Sonntag, 21. Juli 2013

Rotkäppchen und der Wolf, 21. Juli 2013, Kassel


(Video: HNA)

Rotkäppchen, ihre Mutter, ihre Großmutter, der Jäger... bis dahin sind wir noch bei den Brüdern Grimm. Aber dann kommt Michael Fajgel und mixt in das bekannte Szenario noch "Die Schöne und das Biest", "Die drei kleinen Schweinchen", "Die sieben Geißlein" sowie ein paar bekannte Songs mit neuem Text und fertig ist das diesjährige Märchenmusical des Brüder Grimm Festivals. Das mag jetzt unspektakulär klingen, ist es aber ganz und gar nicht.

Der arme Wolf hat's nicht leicht. In den Wäldern findet er keine Nahrung mehr, die drei kleinen Schweinchen und das letzte der sieben Geißlein wohnen inzwischen sicher auf dem Campingplatz "Alpenblick". Sie lassen sich nicht mal in die Irre führen, wenn er sich als Zalando-Bote verkleidet. Und Rotkäppchen - Nummer drei auf der Speisekarte - wird auf ihrem Weg zur Großmutter vom Jäger Diet... Diethelm, Dietfred, Diethard oder wie auch immer er heißen mag, begleitet. 
Zum Glück gibt's den Fuchs, der dem Wolf immer wieder helfend zur Seite springt. Wenn auch nicht besonders erfolgreich. Der Jäger und das siebente Geißlein gehen ihnen zwar in die Falle, aber auch schnell wieder verloren. Und der Hunger wird immer größer. Glücklicherweise konnte der arme Wolf den Klamotten des Jägers habhaft werden und nutzt das, um erst die Mutter von Rotkäppchen um den Finger zu wickeln und dann das Objekt der Begierde für die Großmutter zu werden. 
Als es ihm schließlich gelingt, Rotkäppchen in seine Gewalt zu bringen, läuft das ein bisschen anders als gedacht. Denn Rotkäppchens Lieblingsbuch ist "Die Schöne und das Biest", weswegen sie so gar keine Angst vor dem Wolf hat. Also... BEVOR sie ihn küsst und er sich NICHT in einen Prinzen verwandelt.

Ich bin immer wieder begeistert davon, was die Macher des tic auf die Bühne bringen. Das macht einfach großen Spaß.
Steffen Laube war als zähnefletschender Wolf so überzeugend, dass das ungefähr vierjährige Mädchen neben mir schon in der ersten Szene in Tränen ausgebrochen ist und sich ängstlich auf den Schoß des Vaters geflüchtet hat. Die Reißzähne, die großen Augen, die unheimliche Stimme... das kann einem schon Angst machen.
Tim Müller war exakt der hinterlistige Fuchs, den man sich vorstellt. Immer mit guten Ideen und immer verzweifelt, weil der Wolf sie in seiner Dummheit grundsätzlich in den Sand setzt. 
Christina van Leyen spielte das Rotkäppchen mit viel Trotz und großartiger Stimme. Claudius Freyer scheint ein Abo auf die tragikomischen Rollen zu haben, sein verklemmter Jäger Dieter war auf jeden Fall eins der Highlights. Das könnte ich auch von Sabine Guth behaupten, die als Großmutter immer zwei Dinge im Anschlag hatte: Rotkäppchen-Sekt und ihre Knarre. Eva Balkenhol begeisterte als Rotkäppchens Mutter mit toller Stimme. Ich mochte vor allem die Szene, in der sie mit dem siebenten Geißlein (Inga Jamry) in schönster Stummfilm-Manier nachstellt, was Rotkäppchen mit dem Wolf erlebt. Das war wirklich, wirklich grandios. Große, übertriebene Gesten, tolle Mimik und jeder wusste ohne Worte, was sie sagen wollten. Muss ich sagen, wie toll ich diesen Kniff der Regie finde? 
Last but not least... Inga Jamry als Schweinchen Dick und Liesl, die Ziege. Ich mag ihre Stimme wenn sie spricht und ich mag sie noch mehr, wenn sie singt. Und wenn ich irgendwas noch mehr mag als das, dann wie sie spielt. Allein, wie sie während Jäger Dieters Solo tausend Tode stirbt... eine Show für sich.



Das Brüder Grimm Festival beweist mir jedenfalls immer wieder aufs Neue, dass ich nicht Hunderte von Kilometern fahren muss, um eine gute Zeit zu haben. Und egal, was sie nächstes Jahr spielen werden: I'll be back.




Hannelore (Mutter von Rotkäppchen/Schweinchen Schick: Eva Maria Balkenhol
Roswitha (Großmutter von Rotkäppchen): Sabine Guth
Schweinchen Dick/Liesl, die Ziege: Inga Jamry
Marianne (Rotkäppchen)/Schweinchen Rick: Christina van Leyen
Jäger Dieter: Claudius Freyer
Der Wolf: Steffen Laube
Der Fuchs: Tim Müller

Weitere Videos gibt's hier: Das von hr und das vom Extra Tip
Der Wolf und der Fuchs sind wie immer auf der Suche nach etwas Fressbarem. Doch es gestaltet sich immer schwieriger den Appetit zu stillen, da bereits alle Tiere des Waldes verspeist sind. Die drei kleinen Schweinchen wohnen jetzt in einem Haus aus Stein und von den sieben Geißlein sind auch nicht viele übrig geblieben. Bleibt nur noch Marianne, auch genannt „Rotkäppchen“, die ab sofort ganz oben auf der Speisekarte steht. Doch Rotkäppchen wird gut vom Jäger und von der Großmutter bewacht und so muss der Wolf sein ganzes schauspielerisches Können aufbieten, damit es ihm gelingt, alle zu täuschen und Rotkäppchen zu entführen. Rotkäppchen ist aber merkwürdigerweise gar nicht ängstlich. Als der Wolf sie schließlich in seinen Unterschlupf bringt, denkt sie doch, er wäre ein verzauberter Prinz, den es zu küssen gilt, damit er sich in einen stattlichen Prinzen verwandelt. Ist sie vor Dummheit noch zu retten? Und wer befreit die Schöne aus den Klauen des Biestes?
Der Wolf und der Fuchs sind wie immer auf der Suche nach etwas Fressbarem. Doch es gestaltet sich immer schwieriger den Appetit zu stillen, da bereits alle Tiere des Waldes verspeist sind. Die drei kleinen Schweinchen wohnen jetzt in einem Haus aus Stein und von den sieben Geißlein sind auch nicht viele übrig geblieben. Bleibt nur noch Marianne, auch genannt „Rotkäppchen“, die ab sofort ganz oben auf der Speisekarte steht. Doch Rotkäppchen wird gut vom Jäger und von der Großmutter bewacht und so muss der Wolf sein ganzes schauspielerisches Können aufbieten, damit es ihm gelingt, alle zu täuschen und Rotkäppchen zu entführen. Rotkäppchen ist aber merkwürdigerweise gar nicht ängstlich. Als der Wolf sie schließlich in seinen Unterschlupf bringt, denkt sie doch, er wäre ein verzauberter Prinz, den es zu küssen gilt, damit er sich in einen stattlichen Prinzen verwandelt. Ist sie vor Dummheit noch zu retten? Und wer befreit die Schöne aus den Klauen des Biestes?