Montag, 24. November 2014
Donnerstag, 13. November 2014
The sound of music, 1. November 2014, Staatstheater Kassel
Ah, Salzburg! Burgen, Glocken,
Nockerl, Dirndl: ewiges Edelweiß! Und über den Almen der Klang des
Guten, Wahren, Schönen! Wenn etwas in den USA das Bild Österreichs
prägte, dann The Sound of Music von 1959, dessen Kinoversion
(1965) als einer der meistgesehenen Filme aller Zeiten gilt. Es war die
letzte Co-Arbeit von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II, jenes
Broadway-Teams, welches das Musical zur amerikanischen Volksoper formte –
sehr bewusst als ästhetische »republicans« gegen Avantgarde-»democrats«
wie Sondheim und Bernstein. THE SOUND OF MUSIC erzählt von Maria,
Novizin und Hauslehrerin bei Baron Trapp. Verwitwet, hat dieser sich der
Welt verschlossen. Maria indes bringt dem Haus »die Musik zurück« – und
Liebe ins Leben des Barons. Doch 1938 kommen die Nazis. Trapp soll zur
Kriegsmarine. Aufrecht erteilt er jedem Lockruf eine klare Absage. Mit
Hilfe von Marias Nonnen gelingt die Flucht.
The Sound of Music basiert auf der Vita der Maria von Trapp,
die 1939 vor Hitler flüchtete und mit ihrer »Trapp-Familie« auf
Volksliedtournee durch Amerika ging. Rodgers & Hammerstein
verzichteten auf Originalsongs; sie erfanden anhand österreichischer
»traditionals«, etwa aus Alpentänzen, neue Klangwelten für ihre Trapps.
Warmleuchtend und raffiniert (die Flucht vom Nazi-Konzert zitiert
ironisch eine Haydn-Sinfonie), ein perfekt-populäres Stück Musik. Fast
zu perfekt.The Sound of Music malt eine Zauberwelt, als wohne der Zauberer von Oz in den Alpen und Disney an der Salzach: Salzburg als Schneekugel des Souvenirkitschs, wo Patriotismus im Edelweiß erblüht, einzig bedroht vom Dunkel des Dritten Reiches. Amerika als Asyl Schuberts, derweil man die Alpen befreit. Aber jeder Schönheit droht umso mehr das Hässliche, je idealer sie sich gebärdet. Die Rettung am Ende des Musicals war in der Realität der Anfang des Grauens: genau unter jenem kornblumenblau klingenden Himmel. Und so, vielleicht, gemahnt uns die Schönheit des The Sound of Music, wenn wir aufmerksam hören, doch eben an das – an ihr Gegenteil.
Besetzung
Mutter Oberin: Lona Culmer-Schellbach
Schwester Bertha: Annabelle Corine Mierzwa
Schwester Margareta: Jessica Krüger
Schwester Sophia: Eva-Maria Kuperion
Kapitän Georg von Trapp: Gunnar Seidel
Franz, der Diener: Dieter Hönig
Frau Schmidt, die Haushälterin: Joke Kramer
Liesl von Trapp: Judith Caspari
Friedrich von Trapp: Benjamin Klein / Fabian Reinbott
Louisa von Trapp: Lotta Rink / Alexandra Aykaeva
Kurt von Trapp: Henricus Bracht / Fynn Rogall
Brigitta von Trapp: Mira Meske / Emma Töppler
Marta von Trapp: Chiara Baumgärtel / Sofia Meißner
Gretl, die Jüngste: Charlotte Geismann / Pauline Roppel
Rolf Gruber: Markus Schneider
Elsa Schrader: Elisabeth Sikora
Max Dettweiler: Alexander Franzen
Herr Zeller | Admiral Schreiber: Bernhard Modes
Natürlich habe ich jetzt das Programmheft nicht zu Hand (tolle Voraussetzungen zum Bloggen. Hmpf.) und kann nicht mit Sicherheit sagen, welche Kinder auf der Bühne standen. Ich reiche das natürlich nach.
Text: Staatstheater Kassel
Sonntag, 26. Oktober 2014
Jesus Christ Superstar, 24.Oktober 2014, Opernhaus Dortmund
Die Dortmunder Inszenierung von Jesus Christ Superstar und ich... eine Verkettung von (un)glücklichen Umständen. Erst musste ich die Matinee sausen lassen, dann habe ich kein Ticket mehr für die öffentliche Probe bekommen und unser Premierenbesuch fiel dem Bahnstreik sowie der nicht funktionierenden Express-Lieferung der Post zum Opfer. Und bei der ersten Vorstellung, bei der alles gut zu sein schien, mussten gleich drei Hauptdarsteller passen, auf die ich mich gefreut habe. Statt Alexander Klaws stand Mark Seibert auf der Bühne, statt David Jakobs Sven Fliege und statt Hannes Brock Dirk Weiler.
Es hätte wahrlich schlimmer kommen können. Dass ich Mark in Bonn verpasst habe, hat mich sowieso geärgert, so gesehen habe ich mich über diese unverhoffte zweite Chance eher gefreut. Das gilt auch für Dirk Weiler. Ein bisschen mehr enttäuscht hat mich, dass ich David nicht sehen konnte, weil ich ihn in "The full monty" unfassbar toll fand und ihn mir als Judas perfekt vorstellen konnte. Aber die Chance wird kommen, denn die nächsten Tickets liegen bereits hier. Was jetzt Svens Performance kein bisschen schmälern soll.
Im Gegensatz zu den Inszenierungen die ich bisher gesehen habe, ist diese eher modern angelegt und ich kann sagen, dass ich das sehr gern mochte. Einfach weil der Stoff auch in die heutige Zeit passt. Maria Magdalena in Hot Pants und bauchfrei? Why not? Patricia Meeden hätte wahrscheinlich auch einen Kartoffelsack tragen können und hätte das Publikum trotzdem umgehauen. Diese Stimme ist einfach außergewöhnlich. Schade, dass sie vergleichsweise wenig zu singen hat.
DER Song in diesem Musical ist für mich "Gethsemane". Keine Ahnung, in wie vielen Versionen ich ihn inzwischen gehört habe, aber der Maßstab schlechthin stammt von Patrick Stanke. Dagegen klang Marks Version auf seiner CD immer ein bisschen... darf ich jetzt "weinerlich" sagen? Das klingt so gemein. Und es hat auch überhaupt nichts mit dem zu tun, was er da live abgeliefert hat. Er war großartigst. Nicht nur in dieser Szene, sondern immer. Ich bin sehr gespannt, wie Alex diese Rolle anlegen wird, denn ich bin sicher, dass er es völlig anders machen wird als Mark.
Ich freue mich jedenfalls sehr, dass ich die Chance haben werde, das Stück mit den unterschiedlichsten Darstellern zu sehen. Ich bin auch einfach sehr gern im Dortmunder Theater zu Gast. Das ist einfach ein bisschen wie nach Hause kommen.
Jesus: Mark Seibert
Judas: Sven Fliege
Maria Magdalena: Patricia Meeden
Pontius Pilatus / Hannas: Markus Schneider
Kaiphas: Hans Werner Bramer
Petrus: Fritz Steinbacher
Simon Zelotes: Jens Petter Olsen
Herodes: Dirk Weiler
1.Priester: Hiroyuki Inoue
2. Priester: Ian Sidden
3. Priester: Carl Kaiser
Soulgirls: Catherine Chikosi, Yoko El-Edrisi, Patricia Meeden
...
Es hätte wahrlich schlimmer kommen können. Dass ich Mark in Bonn verpasst habe, hat mich sowieso geärgert, so gesehen habe ich mich über diese unverhoffte zweite Chance eher gefreut. Das gilt auch für Dirk Weiler. Ein bisschen mehr enttäuscht hat mich, dass ich David nicht sehen konnte, weil ich ihn in "The full monty" unfassbar toll fand und ihn mir als Judas perfekt vorstellen konnte. Aber die Chance wird kommen, denn die nächsten Tickets liegen bereits hier. Was jetzt Svens Performance kein bisschen schmälern soll.
Im Gegensatz zu den Inszenierungen die ich bisher gesehen habe, ist diese eher modern angelegt und ich kann sagen, dass ich das sehr gern mochte. Einfach weil der Stoff auch in die heutige Zeit passt. Maria Magdalena in Hot Pants und bauchfrei? Why not? Patricia Meeden hätte wahrscheinlich auch einen Kartoffelsack tragen können und hätte das Publikum trotzdem umgehauen. Diese Stimme ist einfach außergewöhnlich. Schade, dass sie vergleichsweise wenig zu singen hat.
DER Song in diesem Musical ist für mich "Gethsemane". Keine Ahnung, in wie vielen Versionen ich ihn inzwischen gehört habe, aber der Maßstab schlechthin stammt von Patrick Stanke. Dagegen klang Marks Version auf seiner CD immer ein bisschen... darf ich jetzt "weinerlich" sagen? Das klingt so gemein. Und es hat auch überhaupt nichts mit dem zu tun, was er da live abgeliefert hat. Er war großartigst. Nicht nur in dieser Szene, sondern immer. Ich bin sehr gespannt, wie Alex diese Rolle anlegen wird, denn ich bin sicher, dass er es völlig anders machen wird als Mark.
Ich freue mich jedenfalls sehr, dass ich die Chance haben werde, das Stück mit den unterschiedlichsten Darstellern zu sehen. Ich bin auch einfach sehr gern im Dortmunder Theater zu Gast. Das ist einfach ein bisschen wie nach Hause kommen.
Jesus: Mark Seibert
Judas: Sven Fliege
Maria Magdalena: Patricia Meeden
Pontius Pilatus / Hannas: Markus Schneider
Kaiphas: Hans Werner Bramer
Petrus: Fritz Steinbacher
Simon Zelotes: Jens Petter Olsen
Herodes: Dirk Weiler
1.Priester: Hiroyuki Inoue
2. Priester: Ian Sidden
3. Priester: Carl Kaiser
Soulgirls: Catherine Chikosi, Yoko El-Edrisi, Patricia Meeden
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Samstag, 2. August 2014
Rumpelstilzchen im Rausch des Goldes, 1. August 2014, Bühne Park Schönfeld
Rumpelstilzchen: Inga Jamry
Müllers Tochter Marie: Christina van Leyen
Mister Dawson: Claudius Freyer
Frederik Dawson: Benjamin Hauschild
Der Müller: Steffen Laube
Hank, Geldeintreiber: Daniele Nonnis
Müllers Tochter Marie: Christina van Leyen
Mister Dawson: Claudius Freyer
Frederik Dawson: Benjamin Hauschild
Der Müller: Steffen Laube
Hank, Geldeintreiber: Daniele Nonnis
Rumpelstilzchen
Inga Jamry
Müllers Tochter, Marie
Christina van Leyen
Mister Dawson
Claudius Freyer
Frederik Dawson
Benjamin Hauschild
Der Müller
Steffen Laube
Hank; Geldeintreiber
Daniele Nonnis
Dienstag, 29. Juli 2014
Kiss me, Kate, 26. Juli 2014, Bad Hersfelder Festspiele
Foto: Hersfelder Zeitung
Cast:
Fred Graham/Petruchio: Thomas Borchert
Lilli Vanessi/Kate: Katharine Mehrling
Bill Calhoun/Lucentio: Sascha Luder
Lois Lane/Biance: Marie-Anjes Lumpp
Harry Trevor/Baptista: Karl Heinz Herber
Hattie: Gina Marie Hudson
Paul: Eric Lee Johnson
Harrison Howell: Hans-Christian Seeger
1. Mann: Thomas Schumann
2. Mann: Max Gertsch
Gremo: Tom Schimon
Hortensio: Florian Soyka
Ralph: Dominik Büttner
Ensemble: Meimouna Coffi, Alexandra Farkic, Joana Henrique, Erdmunthe Kriener, Nicky Milford, Samantha Turton, Marion Zollinger, Fredrik Anderson, Luke Glacomin, Christian Louis-James Hutter, Stefan Preuth, Frank Wöhrmann
Sonntag, 13. Juli 2014
West Side Story, 12. Juli 2014, Burgplatz Open Air Braunschweig
And Action.
THE JETS:
Tony: Arthur Shen
Riff: Christof Maria Kaiser
Action: Markus Schneider
A-rab: Sascha Stead
Baby John: Campell Watt
Snowboy: Julian Culemann
Diesel: Kristian Lucas
Graziella: Ursula A. Baumgartner
Velma: Milda Tubeleyte
Minnie: Christina Miller
Pauline: Lisa Greiner
Anybodys: Peggy Pollow
THE SHARKS:
Bernardo: Adrian Becker
Maria: Moran Abouloff
Anita: Sigalit Feig
Chino: Philipp Georgopoulus
Pepe: David Eisinger
Luis: Manuel Dengler
Juano: Juriaan Bles
Rosalia: Tertia Botha
Consuelo: Tina Ajala
Francisca: Nina Bauus
Margarita: Nadine Aßmann
Juanita: Tabea Grün
DIE ERWACHSENEN:
Krupke: Claus Theo Gärtner
Doc: Stefan Ostertag
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